Auf Zalando, Otto, Amazon und About You verkaufen. So bringst du deine Brand auf einen Fashion-Marketplace.

Auf Zalando, Otto, Amazon und About You verkaufen. So bringst du deine Brand auf einen Fashion-Marketplace.

Fashion Marketplaces.

Neben dem klassischen Retailgeschäft werden die großen Fashion-Marktplätze für Marken und Händler immer wichtiger. Die eigenen Produkte auf Amazon, Otto oder Zalando zu verkaufen ist ein Thema, das unsere Partner und Kunden sehr interessiert. Dabei ist es wichtig zu verstehen, wie diese Marktplätze funktionieren, warum sie existieren, wo die Schwierigkeiten für Marken liegen und wie man diese lösen kann.

Die Funktionsweise von Marktplätzen ist relativ simpel. Neben dem Sortiment, welches die Marktplätze selbst einkaufen, öffnen sie ihre Webseiten und ermöglichen es Drittanbietern wie Marken oder kleineren Händlern, Ware auf ihrem Portal zu verkaufen. Gerade während des Lockdowns vor einigen Wochen und den damit verbunden Shop-Schließungen haben einige Online-Marktplätze vielen kleineren Marken so unter die Arme gegriffen. Die Artikel selbst liegen dabei nicht bei Amazon, Zalando und Co., sondern bei der Marke oder dem Händler selbst.

Die Bestellung des Endkunden auf dem Marktplatz wird über eine IT-Schnittstelle weitergeleitet und muss im Anschluss vom Partner versendet bzw. fulfillt werden. Für das Fulfillment werden dabei oft spezialisierte Anbieter wie die MOODJA GmbH verwendet. Für den Verkauf der Produkte auf einem Marktplatz nimmt dieser dann vom Verkäufer eine Provision in Abhängigkeit des Warenwertes und der Warengruppe. Kosten für Logistik, Handling und Versand muss der Partner zusätzlich selbst tragen.

Schnittstellen auf Zalando und Co. nutzen.

Der Grund, warum Firmen wie Amazon, Zalando, Otto oder About You Marktplätze betreiben, sind vielschichtig. Das erste wesentliche Motiv zur Öffnung des eigenen Onlineshops für Dritte ist die Erweiterung des anzubietenden Sortiments. Durch eine Vielzahl externer Partner wird sowohl die Anzahl der angebotenen Marken als auch der angebotenen Produkte drastisch erhöht und somit die Attraktivität des Portals beim Endkunden gesteigert.

Ein weiterer Grund liegt in der Verfügbarkeit von Produkten. Ist ein Artikel bei einem Marktplatz selbst ausverkauft, ist es ein leichtes, auf bestehende Volumina bei den Drittanbietern zu wechseln. Die Verfügbarkeit beim Endkunden steigt und somit können zusätzliche Verkäufe realisiert werden. Weitere Motive zum Betrieb von Marktplätzen sind niedrigere Kapitalbindung, da der Marktplatz die angebotenen Waren nicht selbst einkaufen muss, besseres Risikomanagement und natürlich auch positive Margeneffekte aufgrund von sehr guter Skalierbarkeit und relativ niedrigen Fixkosten des Marktplatzmodells.

Bei Otto, About You und Zalando verkaufen: Pro und Contra.

Aus Marken- und Händlersicht kann der Verkauf auf Marktplätzen ebenfalls sehr sinnvoll sein. Man bekommt Sichtbarkeit auf den großen Plattformen und kann den dort vorhandenen Besuchertraffic für eigene Abverkäufe nutzen. Neben den riesigen Umsatzpotenzialen ist im Normalfall auch die Marge für den Partner deutlich höher als im klassischen Wholesale.

Nichtsdestotrotz birgt das Marktplatzgeschäft auch einige Herausforderungen. Als erstes benötigt man die logistischen Kapazitäten, Ware zu Lager, zu versenden und Retouren vom Endkunden zu vereinnahmen. Marktplätze wie Amazon, Zalando oder About You geben für diese Prozesse klare zeitliche Vorgaben auf. Überschreitet man diese, wird mal schnell abgestraft oder sogar gesperrt oder entlistet.

Des Weiteren benötigt man zur Implementierung und Pflege der Schnittstelle zwischen dem eigenen Lagerbestandssystem und den Marktplätzen oder einer vorgeschalteten Middleware wie Tradebyte oder Anatwine gewisse IT Kapazitäten und Know How. Diese intern abzubilden kann in der Personalsuche schwierig und auch kostspielig sein. Als letzte aber nicht abschließende Herausforderung gilt das Verständnis jedes einzelnen Marktplatzes an sich.

Was benötige ich, wenn ich meine Produkte auf Zalando verkaufen möchte? Wie kann ich meine Produkte auf Amazon besser positionieren? Welche Marketingmaßnahmen habe ich als Verkäufer bei About You? Durch ständige Änderung und Weiterentwicklung der Marktplätze und den stetig neu aufkommenden Möglichkeiten ist hier eine kontinuierliche Beschäftigung mit der Thematik notwendig.

Marktplatzanbindung bei deutschen Marketplaces – Fazit.

Die Chancen, die der Verkauf auf Marktplätzen für Marken und Händler mit sich bringt sind groß, die Umsatzpotentiale zum Teil gewaltig. Wichtig ist es jedoch, dass man sich sowohl marketingseitig aber vor allem logistisch und IT-seitig agil und professionell aufstellt und hier starke und erfahrene Partner wählt, um mittel- und langfristig erfolgreich zu sein und die vorhandene Potentiale der großen Fashion Marktplätze zu nutzen.

Wir von der MOODJA GmbH können dir gemeinsam mit unserem Partner Tradebyte dabei helfen, deine Marke auf großen Marktplätzen zu platzieren und dein gesamtes Fashion-Fulfillment professionell abzuwickeln. Nimm gerne Kontakt auf.

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