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5 Wichtige E-Commerce Trends für Erfolg im Jahr 2018

E-Commerce Zahlen und Fakten

Der E-Commerce Boom ist nicht zu stoppen. Im Jahr 2020 werden die globalen B2C E-Commerce Umsätze auf 3,9 Billionen USD ansteigen, berichtet die Plattform Statista in einer neuen Studie. Schon heute bevorzugen 67% der Millennials und 56% der Generation Xers online Shopping gegenüber dem klassischen Retail.

Auch hier wurde für die kommenden Jahre eine stark steigende Tendenz vorausgesagt. Dies stellt Online Shop Betreiber und Fulfillment Anbieter vor immer neue Herausforderungen. Es müssen noch schneller noch mehr Kunden zufriedengestellt werden.

Für das Jahr 2018 zeichnen sich insbesondere sechs E-Commerce Prognosen ab.

1. E-Commerce Omnichannel Verständnis

Kürzlich zeigte sich bei einer Umfrage mit 350 Einzelhändlern, dass die Mehrheit zwar über eine Omnichannel-Strategie verfügt, jedoch weniger als 10% der befragten Unternehmen glauben, dass Ihre Omnichannel-Strategie langfristig gut umgesetzt werden kann.

Für Einzelhändler reicht es nicht mehr aus, einfach nur auf mehreren Verkaufskanälen präsent zu sein. Die mannigfachen Kanäle müssen effizient integriert werden, damit Kunden auch bei Multidevisenutzung keine Probleme beim Einkaufserlebnis haben.

Nach und nach werden im Jahr 2018 immer mehr Einzelhändler ihre Omnichannel Präsenz in den Griff bekommen und ihre Shops und Produkte vollständige in verschiedene Online Plattformen integrieren.

2. Mobiler Traffic im E-Commerce

Seit mehr als drei Jahren ist Mobile Commerce im E-Commerce ein Begriff, der nicht mehr zu vernachlässigen ist. Allein im Jahr 2016 wuchs der Umsatz durch Mobile Commerce über 90% und mehr als die Hälfte aller Bestellungen wurden über Smartphones getätigt. Über 90% aller 16-34-Jährigen besitzen heute ein Smartphone, im Segment der über 35-Jährigen sind es noch 71% aller Nutzer.

Die Menschen sind miteinander verbunden und praktisch dauerhaft online. Zukünftig ist davon auszugehen, dass online Retail praktisch komplett über mobile Endgeräte erfolgt und die klassischen Desktop Besteller zur Randgruppe werden.

Basierend auf diesen Daten müssen alle Einzelhändler darauf achten, dass ihre Webseiten für mobile Endgeräte geeignet sind und das auch geräteübergreifend. Auch die Bestellgewohnheiten der Nutzer werden sich ändern.

Studien zeigen schon heute, dass Millennials drei Mal häufiger Bestellungen im Bett tätigen als Babyboomer. Einzelhändler sollten daher diese Gewohnheiten viel intensiver analysieren, um anschließend durch zielgerichtete und perfekt getimte Angebote Gewinne aus diesen Verhaltensweisen abschöpfen zu können.

3. Social Commerce wird massiv an Bedeutung gewinnen

Eine neuere Studie aus den USA zeigte, dass bereits heute 25% aller Unternehmer über Facebook Waren verkaufen.

Zudem werden auch Plattformen wie Instagram für Einzelhändler immer wichtiger. Über 30% der befragten Instagram Nutzer sagten, dass sie ein Produkt kaufen würden nachdem sie ein Produktfoto oder Produktvideo in der Plattform sahen. Knapp 39% der 18-34% Jährigen gaben zudem an, dass sie ein solches Produkt direkt innerhalb der Plattform selbst bestellen würden, wenn es eine Möglichkeit zur Bestellung geben würde.

Social Media und Social Commerce werden 2018 maßgeblichen Einfluss auf B2C E-Commerce Plattformen auswirken. Online Shop Besitzer müssen sicherstellen, dass sie diesen Trend nicht verpassen.

Dies beginnt damit, dass sie Social Commerce Software in ihren Webshop integrieren und so sicherstellen, dass ihr Shop die notwendigen technischen Anforderungen erfüllt, um auch Kunden aus Social-Media-Kanälen bedienen zu können.

4. Digitale Transformation auch im Electronic Commerce

Bis heute haben viel zu viele Online Shops keine vernünftigen Echtzeit E-Commerce Systeme integriert. In Zeiten steigender Nachfragen und kürzeren Lieferzeiten sind dies suboptimale Voraussetzungen.

Insbesondere die Kaufkraftstarken Millennials sind ungeduldiger als andere Kundensegmente und wollen ihre bestellten Produkte so schnell wie möglich nutzen können. Ein guter E-Commerce Fulfillment Dienstleister ist daher für Shop Besitzer einer der wichtigsten Ansprechpartner.

Darüber hinaus haben die meisten Einzelhändler durch ihre veralteten Systeme keinen Zugang zu Echtzeitdaten der Kunden. Da viele auf altbewährte Systeme vertrauen verbringen sie Stunden damit Daten zu sammeln und anschließend auszuwerten, um dann basierend auf diesen Daten Entscheidungen für kommende Kaufprozesse ableiten zu können.

Moderne KI-Systeme treffen diese Entscheidungen heute innerhalb von Millisekunden und können so in Echtzeit den Bestellprozess für die Kunden optimieren.

Im Jahr 2018 sollten Retailer unbedingt die Zeichen der Zeit erkennen und Echtzeit Systeme in ihre Shops implementieren. Die Gewinnmaximierungspotentiale sind enorm, da insbesondere im deutschsprachigen Raum bisher nur sehr wenige Shop Betreiber solche Technologien für sich nutzen.

5. Daten werden persönlicher

Spezifische Kundenanalysen werden für immer mehr Unternehmen zugänglich. Durch diese Analysen können Einzelhändler Muster erkennen, auf deren Grundlage nun Kunden besser segmentiert werden können, um sie anschließend persönlicher anzusprechen.

So schlägt der Onlineriese Amazon seinen Nutzern Produkte vor, die auf deren bisherigen Einkäufen basieren.
Im Jahr 2018 wird die Schaffung einzigartiger Kundenerlebnisse im Mittelpunkt des E-Commerce stehen.

Die zielgenaue Ansprache der Kunden zum richtigen Zeitpunkt mit relevanten Kommunikationsmitteln und Inhalten sorgt dafür, dass sich Online-Händler von der Konkurrenz abheben und ein maßgeschneidertes und persönliches Erlebnis bieten.

Die Chancen sind riesig, aber auch die Herausforderungen müssen bedacht werden. Durch Silodaten, Altsysteme und eine Fülle an potentiellen, aber unerschlossenen Daten, ergeben sich für die Einzelhändler im wesentlichen zwei große Baustellen.

Entweder die Retailer leiden an einer regelrechten Informationsflut, die sie kaum bewältigen können oder aber sie verfügen nicht über das Knowhow um die richtigen Daten zu erschließen und analysieren zu können.

Im kommenden Jahr werden einige wenige Shop Besitzer massiv wachsen und zwar diejenigen, die die Daten präzise und sinnvoll zur Gewinnmaximierung verwenden können.

Denn durch die Verwendung all der gesammelten Daten, wird letztlich die Personalisierung des Shops wieder ein Stückchen beschleunigt und daher wird der Einkauf für den Kunden noch interessanter.

6. Kundenbedürfnisse werden steigen

Digitale Retailer sollten sich schon jetzt Gedanken über ihre zukünftige Kommunikation machen. Durch die Kundenservice Angebote der großen Warenhändler steigt das Bedürfnis der Kunden nach guten Extra Services im Einzelhandel rapide an.

Ein großer Teil der Bedürfnisbefriedigung kann durch den Einsatz von neuen Technologien erfolgen. So können gut programmierte Chatbots und Sprachsuchfunktionen innerhalb des Shops das Einkaufserlebnis für Kunden massiv steigern.

Durch große und hoch effiziente Onlinehändler wie Amazon, haben sich die Kundenerwartungen an den Kundenservice von Shops nachhaltig verändert. Die Produkt Zustellung am gleichen oder am nächsten Tag ist mittlerweile in Großstädten die Regel und nicht mehr die Ausnahme.

Zur Unterstützung dieser Lieferzeiten müssen die Prozesse im Shop selbst vollständig automatisiert werden, ohne eine Automatisierung haben Einzelhändler kaum noch eine Chance die steigenden Erwartungen der Kunden zu erfüllen. Dies führt dazu, dass sie mittelfristig mit den Auswirkungen von sinkenden Margen im Internet konfrontiert werden.

Dabei ist unter Automatisierung nicht der Einsatz von physischen Robotern zu verstehen. Es geht viel mehr darum, dass die betriebsinternen Prozesse wie Auftragsabwicklung, Warenbestellung beim Lieferanten oder Pakettracking heute viel effizienter und effektiver durchgeführt werden können, indem sauber gewonnene Daten automatisiert ausgewertet und verarbeitet werden

Durch Fulfillment Dienstleister wie Moodja können sie Shop Betreiber ganz entspannt der Verbesserung und Personalisierung des Einkaufserlebnisses der Kunden widmen, um so nachhaltig deren Zufriedenheit zu steigern.

Langfristig werden Einzelhändler, die die Zeichen der Zeit erkennen und schon 2018 auf neue Technologie setzen, nicht nur überleben können, sondern auch in einer marktbeherrschenden Stellung sein und sich dadurch ohne Probleme gegen Konkurrenten durchsetzen können.

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